Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochenstoffwechsels, bei der die Knochenfestigkeit abnimmt und das Risiko für Knochenbrüche steigt. Die Erkrankung entwickelt sich häufig über längere Zeit, ohne zunächst deutliche Beschwerden zu verursachen. Die Vorstufe zur Osteoporose nennt man Osteopenie.
Besonders wichtig ist deshalb, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und das individuelle Risiko richtig einzuschätzen. Wirbelkörperbrüche können beispielsweise auch ohne einen ausgeprägten Unfall auftreten und sich durch Rückenschmerzen oder eine zunehmende Abnahme der Körpergröße bemerkbar machen.
Eine Abklärung kann insbesondere sinnvoll sein bei:
Bei Verdacht auf eine Osteoporose oder bei bestehenden Risikofaktoren erfolgt zunächst eine sorgfältige orthopädische Beurteilung. Dabei werden die persönliche Krankengeschichte, mögliche Risikofaktoren und bereits aufgetretene Knochenbrüche berücksichtigt.
Zur weiteren Abklärung kann eine Knochendichtemessung (DXA) erforderlich sein. Diese erfolgt in Zusammenarbeit mit spezialisierten Kolleginnen und Kollegen. Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit der individuellen Krankengeschichte und weiteren Risikofaktoren beurteilt, um die nächsten diagnostischen und therapeutischen Schritte festzulegen.
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