Was geschieht bei einer Osteoporose?
Ein gesunder Knochen besteht aus einer harten, kompakten Außenschicht (Kortikalis) und einem innerem, knöchernen Gebälk (Spongiosa), welches wie ein Schwamm aussieht.
Im Knochengewebe finden ständig An- und Abbauprozesse statt, um sich den körperlichen Belastungen anzupassen.
Ist der Knochenabbau schneller, als der Aufbau, spricht man von einer Osteoporose.
Durch die abnahme der Knochenmasse verliert der Knochen seine Widerstandsfähigkeit und er wird porös und instabil. Damit steigt das Risiko von Knochenbrüchen schon bei geringen Belastungen.
Ebenso können einige Erkrankungen (z.B. Demenz, Epilepsie, Depressionen, Rheuma etc.) und deren medikamentöse Behandlung die Stabilität des Knochens negativ verändern.
Auf die richtige Diagnostik kommt es an:
Bei einem Verdacht auf Osteoporose sollten zunächst die individuellen Risikofaktoren ermittelt werden. Je nach risiko werden dann ggf. ergänzende untersuchungen notwendig. Häufi ist eine davon die sog. DEXA-Messung.
Wie wird die Osteoporose behandelt?
Die Behandlungsbedürftigkeit richtet sich nach dem Schweregrad der Osteoporose und kann stark variieren.
Die Bandbreite reicht von einer nichtmedikamentösen Basisempfehlung bis zu einer Osteoporose-spezifischen medikamentösen Therapie (Stabilisierung des Knochens, Behandlung von Schmerzen und Reduktion funktioneller Einschränkungen).
Fazit: Sie können selbst etwas dazu beitragen, Ihre Knochen wieder zu stabilisieren!